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Profil

Zielsetzung

Wir sehen unsere Aufgabe darin, Kinder, Jugendliche und Familien auf ihrem Weg eines selbst bestimmten Lebens zu begleiten und diesen Weg gemeinsam mit ihnen als Balanceakt zwischen den gesellschaftlichen Anforderungen und den individuellen Fähigkeiten und Wünschen im Rahmen der jeweils gegebenen Lebensbedingungen zu entwickeln.

Im Rahmen unserer Arbeit schaffen wir mit Kindern, Jugendlichen und ihren Familien Möglichkeiten

sich in den eigenen Sichtweisen ernst genommen und respektiert zu erleben
sich in der Spiegelung durch andere (neu) wahrzunehmen
Beziehungen (neu) herzustellen, Konflikte einzugehen und auszuhalten
Selbstwertgefühl zu entwickeln und Selbstsicherheit zu erwerben
  Rücksichtnahme zu zeigen
Meinungen zu formulieren, zu begründen und zu vertreten, Kompromisse einzugehen
Entscheidungen zu treffen

Respekt und Akzeptanz gegenüber den Menschen, mit denen wir arbeiten, ist Vorraussetzung unserer Arbeit. Unsere Aufmerksamkeit richtet sich auf die immer auch vorhandenen Fähigkeiten und Ressourcen.

Neben einer Stärkung emotionaler und sozialer Fähigkeiten streben wir eine Erweiterung von Wahrnehmungs- und Handlungsmöglichkeiten an.

Geschichte

Die Jugendhilfe Usinger Land besteht seit 1986. Zu diesem Zeitpunkt übernahmen die Mitarbeiter der Jugendwohngruppen des 1978 gegründeten Usinger Vereins für Jugend- und Altenhilfe die Trägerschaft des Jugendhilfe-Bereiches in eigene Verantwortung.

Die Jugendwohngruppen des Usinger Vereins für Jugend- und Altenhilfe waren, von einer zentralen Geschäftsstelle verwaltet, in und um Usingen angesiedelt.

Der dezentralen Organisation lag die Idee zugrunde, kleine Einheiten (nicht mehr als 8 Plätze) in normale kleinstädtische und dörfliche Umgebung zu integrieren um keine isolierten Erziehungswelten zu schaffen. Diese Prinzipien haben wir übernommen und weitergeführt.

Die Wohngruppen-Teams hatten schon unter der Trägerschaft des Vorgängervereins die Möglichkeit, in hoher Selbstständigkeit und Eigenverantwortung zu arbeiten.

Zum Zeitpunkt der Übernahme führte der Verein sechs Jugendwohngruppen, darunter eine Mädchengruppe, mit insgesamt 38 Plätzen.

Mit der Gründung der Kindergruppe 1991 wandten sich die Mitarbeiter einer Jugendwohngruppe der Arbeit mit Kindern ab dem Vorschulalter zu.

Die Arbeit in der Mädchengruppe haben wir 1993 eingestellt.

Der Leitgedanke der Flexibel organisierten Hilfen: Wir orientieren unsere Arbeit am Bedarf und an den Wünschen der Kinder, Jugendlichen und Familien, nicht sie müssen sich in vorhandene Erziehungshilfeangebote einpassen.In den Folgejahren haben wir die Platzzahl der Wohngruppen reduziert und unser ambulantes Angebot kontinuierlich ausgebaut. 1998 haben wir einen zweiten Standort für die FloH-Arbeit in Neu-Anspach eröffnet, im Januar 2010 einen dritten in Oberursel. Durch unterschiedliche (Zusatz)Ausbildungen (handwerkliche und künstlerische Ausbildungen, Coolnesstraining, Lerntherapie, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie, systemische Familientherapie) können wir aus einem großen Reservoir an Fähigkeiten schöpfen und auf vielfältige Weise mit unserer Arbeit ansetzen.

Unsere MitarbeiterInnen nehmen regelmäßig Fortbildungen wahr, um ihre Arbeitsmöglichkeiten zu erweitern.

Kooperationen

Zum Erfahrungsaustausch mit anderen Einrichtungen und zur Interessenswahrnehmung in Fachöffentlichkeit und Politik arbeiten wir mit

im Arbeitskreis der freien Träger der Jugendhilfe im Hochtaunuskreis
 im Psychosozialen Arbeitskreis des HTK
in der Kreisgruppe des DPWV sowie in Fachgruppen des DPWV-Landesverbandes
im Jugendhilfeplanungsausschuss und Fachausschuss für Jugend- und Familienhilfe
und stellen den Vertreter der Freien Träger im Kreis-Jugendhilfe-Ausschuss

Wir sind Mitglied

der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (igfh)
der Interessengemeinschaft Kleine Heime Hessen (ikh-Hessen), in deren Vorstand wir vertreten sind
des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes

 

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